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"Schwebeplattform" als Anode?
- Marc
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21 Apr 2005 22:13 #1
by Marc
"Schwebeplattform" als Anode? was created by Marc
Tach, Ich mal wieder...
Eigentlich könnte Ich ja aus V2A-Blech eine Art Löffel, nur flach, machen, den Ich dann als Auflagefläche (Anode) für die zu eloxierenden Werkstücke benutze. Dann habe Ich vielleicht keine unschönen Kontaktflächen mehr am Werkstück.
Nachdem dann ja immer eine Seite auf dem Blech liegen würde, würde ich die Teile eben so alle 15min umdrehen.
Dadurch wären dann allerdings manche Seiten dem Bad länger ausgesetzt, als andere.
Kann man nacher sehen, ob eine Seite länger eloxiert wurde als die andere, wenn die zeit insgesamt ausreichend war, oder dürfte das nichts ausmachen?
Oder bekomme Ich an den dann schon eloxierten Flächen keinen guten Kontakt mehr hin(Oxidschicht)?
Bzw. wie wird dieses Problem in der industriellen Eloxierung gelöst? Wenn ich denen ein Teil zum eloxieren gebe, darf das ja nacher auch keine Kontaktstellen aufweisen, oder?
Ich hoffe, Sie verstehen meine Querdenkerei...
Eigentlich könnte Ich ja aus V2A-Blech eine Art Löffel, nur flach, machen, den Ich dann als Auflagefläche (Anode) für die zu eloxierenden Werkstücke benutze. Dann habe Ich vielleicht keine unschönen Kontaktflächen mehr am Werkstück.
Nachdem dann ja immer eine Seite auf dem Blech liegen würde, würde ich die Teile eben so alle 15min umdrehen.
Dadurch wären dann allerdings manche Seiten dem Bad länger ausgesetzt, als andere.
Kann man nacher sehen, ob eine Seite länger eloxiert wurde als die andere, wenn die zeit insgesamt ausreichend war, oder dürfte das nichts ausmachen?
Oder bekomme Ich an den dann schon eloxierten Flächen keinen guten Kontakt mehr hin(Oxidschicht)?
Bzw. wie wird dieses Problem in der industriellen Eloxierung gelöst? Wenn ich denen ein Teil zum eloxieren gebe, darf das ja nacher auch keine Kontaktstellen aufweisen, oder?
Ich hoffe, Sie verstehen meine Querdenkerei...
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- Christoph Drube
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22 Apr 2005 19:11 #2
by Christoph Drube
Replied by Christoph Drube on topic "Schwebeplattform" als Anode?
Wenn die Zeit insgesamt ausreichend war, sieht man keine Unterschiede zwischen hingewandten und abgewandten Seiten.
Man darf sich das nicht wie bei einer Lackierung vorstellen, wo nur sichtbare Flächen lackiert werden. Das elektrische Feld wirkt im gesamten Bad und eloxiert aufgrund des geringeren elektrischen Widerstandes immer genau die Stellen des Werkstücks, die noch keine so dicke Schicht gebildet haben.
Die Schichtbildung regelt sich also(erfreulicherweise) ganz automatisch
Bei der Massenproduktion werden die Teile zum Teil sogar einfach in Drahtgitterkörbe gekippt, die dann als Kathode fungieren und das ganze Ding ins Bad getaucht. Durch die Kontaktstellen der Rohlinge fliesst dann der Strom in alle Teile.
Die Kontaktstellen sind selbst bei dieser Brachialmethode später kaum zu sehen. Und wirklich schlechte Teile werden eben ausgesondern und nochmal gebeizt etc.
Einzelstücke werden natürlich so befestigt, dass die Kontaktstelle später nicht sichtbar ist (Gewindegang etc.)
Das kostet dann aber eben auch ...
Die Idee mit dem Löffel ist nicht schlecht. Das sollte ganz gut funktionieren. Allerdings darf der Strom dann nicht zu gross sein, sonst erhitzt sich das Material an den Übergangsstellen zu stark.
Also lieber länger und dafür weniger Strom.
Dann sollte es funktionieren
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
Man darf sich das nicht wie bei einer Lackierung vorstellen, wo nur sichtbare Flächen lackiert werden. Das elektrische Feld wirkt im gesamten Bad und eloxiert aufgrund des geringeren elektrischen Widerstandes immer genau die Stellen des Werkstücks, die noch keine so dicke Schicht gebildet haben.
Die Schichtbildung regelt sich also(erfreulicherweise) ganz automatisch
Bei der Massenproduktion werden die Teile zum Teil sogar einfach in Drahtgitterkörbe gekippt, die dann als Kathode fungieren und das ganze Ding ins Bad getaucht. Durch die Kontaktstellen der Rohlinge fliesst dann der Strom in alle Teile.
Die Kontaktstellen sind selbst bei dieser Brachialmethode später kaum zu sehen. Und wirklich schlechte Teile werden eben ausgesondern und nochmal gebeizt etc.
Einzelstücke werden natürlich so befestigt, dass die Kontaktstelle später nicht sichtbar ist (Gewindegang etc.)
Das kostet dann aber eben auch ...
Die Idee mit dem Löffel ist nicht schlecht. Das sollte ganz gut funktionieren. Allerdings darf der Strom dann nicht zu gross sein, sonst erhitzt sich das Material an den Übergangsstellen zu stark.
Also lieber länger und dafür weniger Strom.
Dann sollte es funktionieren
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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- christian
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24 May 2005 15:29 #3
by christian
Replied by christian on topic "Schwebeplattform" als Anode?
die methode mit den drahtgitter körben gefällt mir sehr gut. habe nämlich viele verschiedene kleine teile. dann könnte ich ja einfach hingehen und alle in einen korb schmeissen und gut ist. aus was für einem material muss der korb dann sein? habe an 2 große metall siebe gedacht welche ich zu einer kugel zusammenbauen würde.
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25 May 2005 08:11 #4
by Christoph Drube
Replied by Christoph Drube on topic "Schwebeplattform" als Anode?
Das wäre ne Idee 
Soweit mir bekannt ist, sind die Gitter aus Edelstahl.
Ich werd mich da aber nochmal schlau machen. Nächste Woche kann ich dazu Näheres sagen.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
Soweit mir bekannt ist, sind die Gitter aus Edelstahl.
Ich werd mich da aber nochmal schlau machen. Nächste Woche kann ich dazu Näheres sagen.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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- christian
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25 May 2005 10:20 #5
by christian
Replied by christian on topic "Schwebeplattform" als Anode?
hmm aus was könnten diese siebe denn dann noch sein? ich glaube ich hole mir einfach mal 2 große und teste das. habe mir letztens schon nen edelstahl topf gekauft und den als wanne benutzt, hat auch funktioniert.
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26 May 2005 11:22 #6
by Christoph Drube
Replied by Christoph Drube on topic "Schwebeplattform" als Anode?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Edelstahlkörbe sind. Ich frage aber nochmal nach wegen der genauen Legierung.
Soviel mir bekannt ist, sind z.B. haushaltsübliche Abtropfsiebe meist auch aus Edelstahl. Damit könnte es funktionieren.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Soviel mir bekannt ist, sind z.B. haushaltsübliche Abtropfsiebe meist auch aus Edelstahl. Damit könnte es funktionieren.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
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20 Nov 2008 00:19 #7
by Lars
Replied by Lars on topic "Schwebeplattform" als Anode?
Funktioniert das mit edelstahl den nun oder nicht?
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20 Nov 2008 08:08 #8
by Christoph Drube
Replied by Christoph Drube on topic "Schwebeplattform" als Anode?
Mit den Edelstählen, an die man als Normalsterblicher kommt: Nein.
Bei den Drahtgitterkörben handelte es sich übrigens um Reintitan, nicht um Edelstahl
Als Kathode ist Edelstahl unter gewissen Voraussetzungen geeignet.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
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Bei den Drahtgitterkörben handelte es sich übrigens um Reintitan, nicht um Edelstahl
Als Kathode ist Edelstahl unter gewissen Voraussetzungen geeignet.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
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27 Nov 2008 21:43 #9
by Lars
Replied by Lars on topic "Schwebeplattform" als Anode?
Welches sind den die Edelstähle die man als normal sterblicher nicht bekommt?
V4A 1.4401 oder V4A 1.4571?
V4A 1.4401 oder V4A 1.4571?
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