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Helles Gold
04 Feb 2009 22:43 #1
by Master
Helles Gold was created by Master
Hi
Habe die ersten versuche gemacht und es sieht wie folgt aus.
Beim 3 Bild habe ich versucht alles was geht Hochglanzpoliert und dann Eloxiert.
Nur bekomme kein helles Gold hin könnt ihr mir ein gutes Rezept geben habe erfahren das ich mit Gelb mischen soll aber wie viel auf einen Liter?
P.S.: Ich habe die Frage mal in ein eigenes Thema verschoben. chd
Habe die ersten versuche gemacht und es sieht wie folgt aus.
Beim 3 Bild habe ich versucht alles was geht Hochglanzpoliert und dann Eloxiert.
Nur bekomme kein helles Gold hin könnt ihr mir ein gutes Rezept geben habe erfahren das ich mit Gelb mischen soll aber wie viel auf einen Liter?
P.S.: Ich habe die Frage mal in ein eigenes Thema verschoben. chd
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- Christoph Drube
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05 Feb 2009 08:40 #2
by Christoph Drube
Replied by Christoph Drube on topic Helles Gold
Hallo!
Helles Gold kann man fast nur bei Zimmertemperatur färben, da Gold sonst extrem schnell aufzieht (Sekunden!). Also mit ganz geringer Konzentration (1-2g/Liter) arbeiten und dann wirklich bei 20°C färben - dabei alle paar Sekunden das Bauteil herausholen und kontrollieren.
Wenn auch das noch zu schnell ist, mit der Temperatur/Konzentration ruhig noch weiter runtergehen.
Gold kann man nicht mit anderen Farbstoffen mischen, da die Färbemechanismen komplett unterschiedlich sind. Was funktioniert, ist das sequentielle Färben, also z.B. erst etwas Gelb, dann abspülen und dann das Goldbad.
Aber das ist auch eher eine Notlösung - am besten ist es immer, wenn man mit Gold alleine auskommt.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
Helles Gold kann man fast nur bei Zimmertemperatur färben, da Gold sonst extrem schnell aufzieht (Sekunden!). Also mit ganz geringer Konzentration (1-2g/Liter) arbeiten und dann wirklich bei 20°C färben - dabei alle paar Sekunden das Bauteil herausholen und kontrollieren.
Wenn auch das noch zu schnell ist, mit der Temperatur/Konzentration ruhig noch weiter runtergehen.
Gold kann man nicht mit anderen Farbstoffen mischen, da die Färbemechanismen komplett unterschiedlich sind. Was funktioniert, ist das sequentielle Färben, also z.B. erst etwas Gelb, dann abspülen und dann das Goldbad.
Aber das ist auch eher eine Notlösung - am besten ist es immer, wenn man mit Gold alleine auskommt.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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05 Feb 2009 14:17 #3
by Master
Replied by Master on topic Helles Gold
Hi
So ein paar bilder von mir.
So ein paar bilder von mir.
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05 Feb 2009 14:19 #4
by Master
Replied by Master on topic Helles Gold
Hi
Ist schon richtig was ihr da posen seid. Nur eins ist mit noch aufgefallen beim Versiegeln der Poren (Kochen) Wenn ich das Werkstück aus meinen Farbbad entferne und mir es genau angucke ist es viel heller vergoldet wie später nach dem versiegeln, dass heißt wenn ich es Koche wird die Farbe Automatisch dunkler.
Kann seid das ich falsch liege oder was mit den Augen habe????
Ach kennt den einer ein gutes Rezept für helles Gold.
mfg
Master
Ist schon richtig was ihr da posen seid. Nur eins ist mit noch aufgefallen beim Versiegeln der Poren (Kochen) Wenn ich das Werkstück aus meinen Farbbad entferne und mir es genau angucke ist es viel heller vergoldet wie später nach dem versiegeln, dass heißt wenn ich es Koche wird die Farbe Automatisch dunkler.
Kann seid das ich falsch liege oder was mit den Augen habe????
Ach kennt den einer ein gutes Rezept für helles Gold.
mfg
Master
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05 Feb 2009 17:11 #5
by LOON
Replied by LOON on topic Helles Gold
Das ist optisch normal....die Stuecke sind ja vor dem eloxieren noch 'rau', heisst die Poren sind noch offen. Nach dem versiegeln glaettet sich die Flaeche wieder. Und glaenzende Farben erscheinen immer optisch dunkler, als matte.
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06 Feb 2009 12:15 #6
by Master
Replied by Master on topic Helles Gold
Hallo Christoph Drube
Danke für die Tipps.
Helles Gold kann man fast nur bei Zimmertemperatur färben, da Gold sonst extrem schnell aufzieht (Sekunden!). Also mit ganz geringer Konzentration (1-2g/Liter) arbeiten und dann wirklich bei 20°C färben
Muss dazu sagen das ich das Teil oben im Bild, 2 Stunden unter 1 Amper und 15,8 V Anod. habe und anschließend 16 min in meinen Farbbad bei 30°C und einer Konzentration von 10g Gold auf 2,5 l genommen habe.
Beobachtung beim Farbbad: Mann könnte erst nach 11min die ersten Farbpigmente an meinen Werkstück beobachten. Wo liegt das Problem jetzt?
Werkstück größe A=54cm²
Es kann natürlich jetzt an meinen Werkstoff liegen.
1.Jetzt meine Frage was macht genau die Amper zahl wenn sie zu hoch oder zu niedrig ist?
2. Woher bekomme ich die ganz genauen Angaben über zum Beispiel Meinen Werkstoff (Motorrad). Es müssen doch irgendwo die Sachen Archiviert werden aus was die ganzen Einzelteil (Werkstoff ) von meinen Motorrad bestehen.
Weil es ist nicht immer möglich eine Testreihe zur machen, weil man einfach nicht in besitz ist von den ganzen Werkstoffen.
Wenn ich jetzt eine Testreihe machen möchte muss ich mir doch den Werkstoff kaufen aber Woher soll ich die Technischendaten wissen...
MfG
Master
Danke für die Tipps.
Helles Gold kann man fast nur bei Zimmertemperatur färben, da Gold sonst extrem schnell aufzieht (Sekunden!). Also mit ganz geringer Konzentration (1-2g/Liter) arbeiten und dann wirklich bei 20°C färben
Muss dazu sagen das ich das Teil oben im Bild, 2 Stunden unter 1 Amper und 15,8 V Anod. habe und anschließend 16 min in meinen Farbbad bei 30°C und einer Konzentration von 10g Gold auf 2,5 l genommen habe.
Beobachtung beim Farbbad: Mann könnte erst nach 11min die ersten Farbpigmente an meinen Werkstück beobachten. Wo liegt das Problem jetzt?
Werkstück größe A=54cm²
Es kann natürlich jetzt an meinen Werkstoff liegen.
1.Jetzt meine Frage was macht genau die Amper zahl wenn sie zu hoch oder zu niedrig ist?
2. Woher bekomme ich die ganz genauen Angaben über zum Beispiel Meinen Werkstoff (Motorrad). Es müssen doch irgendwo die Sachen Archiviert werden aus was die ganzen Einzelteil (Werkstoff ) von meinen Motorrad bestehen.
Weil es ist nicht immer möglich eine Testreihe zur machen, weil man einfach nicht in besitz ist von den ganzen Werkstoffen.
Wenn ich jetzt eine Testreihe machen möchte muss ich mir doch den Werkstoff kaufen aber Woher soll ich die Technischendaten wissen...
MfG
Master
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06 Feb 2009 12:19 #7
by Master
Replied by Master on topic Helles Gold
Hi LOON
Stimmt muss ich dir recht geben
MfG
Master
Stimmt muss ich dir recht geben
MfG
Master
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16 Feb 2009 22:54 #8
by Master
Replied by Master on topic Helles Gold
Hi
und noch paar bilder von Moped teilen
und noch paar bilder von Moped teilen
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24 Feb 2009 10:57 #9
by sr600r
Replied by sr600r on topic Helles Gold
Hallo
Habe derzeit das gleiche Problem mit Motorradteilen. Erste Versuche mit verschiedenen Gusslegierungen von der Lichtmaschinengrundplatte, Kühlkörper Spannungsregler etc. ergaben ein sehr starkes abdunkeln der Teile. Eine Färbung (40°C) mit orange (5g/ltr) wurde nur unwillig angenommen. Hatte schon Angst meine Eloxier-Prämiere würde voll in die Hose gehen. Ein Schnellschuss mit AlMgZnCu1,5 klappte aber mit mangelhaften Parametern (Zeit/Strom/Temp) trotzdem recht gut.
Das Abdunkeln zu dunklem Grau liegt daher einfach am Material, sprich der Legierungsbestandteile. Im Gegensatz zur Materialliste hier im Forum konnte ich aber auf der Internetseite zu BMW-Einzylinder (Motorrad) und dem SR500-Forum in Erfahrung bringen dass die meisten Legierungen beim Motorradbau für Getriebe, Naben, Motorgehäuse sich zwar recht schlecht färben lassen, stark abdunkeln beim Anodisieren, aber sich trotzdem gut eloxieren lassen.
Resumee: Schwierige Moppedteile können durch das starke Abdunkeln zu Grau beim anodisieren meist nur schwarz eloxiert werden. Aber trotzdem ist eine gut Eloxierung (Schutz) in möglich. D.h. technische Eloxierung teils bis sehr gut, dekorative Eloxierung teils mangelhaft.
>>> Hallo Herr Drube
Welche Parameter würden ein Abdunkeln von Gusslegierungen zum Grau abschwächen?
Würde eine geringere Schwefelsäuerkonzentration, kältere Temperatur, ein geringerer Strom, dadurch längere Zeitdauer im Anodisierbad eine gleichwertige aber nicht so dunkle Schicht aufbauen ???
Würde mich über Ihre fachliche Hilfe sehr freuen.
Vorab vielen
Oliver
Habe derzeit das gleiche Problem mit Motorradteilen. Erste Versuche mit verschiedenen Gusslegierungen von der Lichtmaschinengrundplatte, Kühlkörper Spannungsregler etc. ergaben ein sehr starkes abdunkeln der Teile. Eine Färbung (40°C) mit orange (5g/ltr) wurde nur unwillig angenommen. Hatte schon Angst meine Eloxier-Prämiere würde voll in die Hose gehen. Ein Schnellschuss mit AlMgZnCu1,5 klappte aber mit mangelhaften Parametern (Zeit/Strom/Temp) trotzdem recht gut.
Das Abdunkeln zu dunklem Grau liegt daher einfach am Material, sprich der Legierungsbestandteile. Im Gegensatz zur Materialliste hier im Forum konnte ich aber auf der Internetseite zu BMW-Einzylinder (Motorrad) und dem SR500-Forum in Erfahrung bringen dass die meisten Legierungen beim Motorradbau für Getriebe, Naben, Motorgehäuse sich zwar recht schlecht färben lassen, stark abdunkeln beim Anodisieren, aber sich trotzdem gut eloxieren lassen.
Resumee: Schwierige Moppedteile können durch das starke Abdunkeln zu Grau beim anodisieren meist nur schwarz eloxiert werden. Aber trotzdem ist eine gut Eloxierung (Schutz) in möglich. D.h. technische Eloxierung teils bis sehr gut, dekorative Eloxierung teils mangelhaft.
>>> Hallo Herr Drube
Welche Parameter würden ein Abdunkeln von Gusslegierungen zum Grau abschwächen?
Würde eine geringere Schwefelsäuerkonzentration, kältere Temperatur, ein geringerer Strom, dadurch längere Zeitdauer im Anodisierbad eine gleichwertige aber nicht so dunkle Schicht aufbauen ???
Würde mich über Ihre fachliche Hilfe sehr freuen.
Vorab vielen
Oliver
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