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Schriftzug andersfarbig eloxieren
ich würde gerne ein paar Sachen eloxieren, und dabei auch gleich einen Schriftzug aufbringen. Für den Anfang wäre es dabei völlig ausreichend wenn einfach die Schrift nicht mit eingefärbt werden würde, später würde ich aber auch gerne zweifarbig eloxieren (z.B. schwarzes Werkstück mit goldener Schrift).
Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage wie man sowas anstellt...
meine Idee wäre folgende:
Werkstück komplett eloxieren -> Fotolack aufbringen -> belichten/entwickeln -> Färben -> versiegeln -> Fotolack entfernen (falls nach dem versiegeln tatsächlich noch was übrig sein sollte)
Ich vermute mal, daß das funktionieren könnte falls der Fotolack nicht in die Poren eindringt.
aber naja, würde mich mal interessieren wie man sowas normalerweise macht
(nein, Siebdruck kann ich hier nicht machen... falls das Jemand vorschlagen wollte)
Gruß,
Felix
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- Christoph Drube
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Prinzipiell funktioniert das von Dir beschriebene Verfahren.
Ich selbst habe bisher immer zuerst den Lack aufgetragen und dann anodisiert. Der normale Positiv 20-Lack hält das so halbwegs aus.
Ich bin zur Zeit auf der Suche nach einem Negativlack mit entsprechenden 'eloxalfreundlichen' Eigenschaften
Ab nächster Woche gibt es dann auch passende Siebdruckfarben - diese sind resistent gegen Schwefelsäure/Natronlauge, so dass sie sich nachher z.B. durch Tauchfärbung überfärben lassen. Damit werden dann mehrfarbige Beschriftungen auf gefärbtem Hintergrund möglich
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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das hört sich schonmal vielversprechend an
Also mal angenommen ich bringe erst den Fotolack auf, und eloxiere, färbe und versiegle das Werkstück danach ganz normal. Kann ich es dann einfach nochmal eloxieren (ohne Lack) um die Schrift ebenfalls einfärben zu können, oder gibt es da Probleme?
(z.B. daß das Säurebad die schon vorhandene Eloxalschicht angreift oder Ähnliches)
Und falls es funktioniert, wächst dann die schon vorhandene und versiegelte Schicht nochmal mit, oder tut sich da nichts mehr?
Apropos versiegeln...
was passiert da eigentlich, und ist die Hitze dafür verantwortlich oder das Wasser?
Falls es ohne Wasser nicht geht, und man einen entsprechend robusten Lack hätte, könnte man ja auch die erst von mir angedachte Methode verwenden um mehrfarbig zu eloxieren.
Die hätte zumindest den Vorteil daß man das Werkstück nur einmal eloxieren müsste, und danach pro Farbe nurnoch jeweils färben und versiegeln.
... zumindest wenn der Lack nicht in die Poren eindringt, oder sich wenigstens wieder vollständig daraus entfernen lässt.
(damit er das Färben wirklich nur an den gewünschten Stellen verhindert)
Gruß,
Felix
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- Christoph Drube
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günstig ist es nicht, wenn man die Schicht nochmals ins Anodisierbad bringt. Sie 'weicht' im sauren Medium etwas auf - eine Schichterhöhung konnten wir hier noch nie beobachten.
Zum Sealing: Für eine Versiegelung benötigt man beides: Wasser und Hitze.
Prinzipiell wird praktisch immer zuerst komplett eloxiert und dann der Fotolack aufgebracht. Ein großes Problem all dieser Fotolacke ist ihre Fixierung über alkalische Bäder. Diese greifen, wenn man nicht genau aufpasst, auch die Eloxalschicht an.
Für die neuen Eloxaldruckpasten ist dagegen Ätzen, Anodisieren und Verdichten kein Problem.
Mit einer einzigen Vorlage könnte man also alle Schriften erzeugen und dann z.B. per Pinsel diese mehrfarbig färben.
Das Verfahren selbst muss ich also noch etwas verfeinern - insbesondere hinsichtlich des Fotolacks. So wie es aussieht, gibt es auf dem Weltmarkt keinen Lack, der alle Anforderungen 100% erfüllen würde.
Bleibt also nur Eigenentwicklung
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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- benigraf
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ich möchte auch ein Muster auf eine Aluminiumoberfläche eloxieren.
Die Legierung ist mir nicht bekannt, doch aus Versuchen hat sich ergeben, dass es recht gut funktioniert.
hab nun das ganze sauber geschliffen, mit NaOH gebeizt, mit spiritus nochmal gesäubert, danach den Fotolack (positiv 20) draufgesprüht und trocknen lassen, belichtet und entwickelt.
wenn ich das ganze nun zum anodisieren ins säurebad (20%ig) häng, dann bilden sich bläschen auf der Oberfläche. Nur leider auch auf der Oberfläche, die mit Fotolack überzogen ist. Wenn ich das ganze dann ins Farbbad häng, dann färbt sich alles schwarz.
Was mach ich falsch?
Gruß, Beni
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kann mir denn garkeiner helfen?
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- Christoph Drube
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ich glaube nicht, dass normaler Fotolack das Säurebad übersteht (sieht ja auch nicht so aus).
Wenn mit Fotolack gearbeitet wird, bringt man den erst nach der Anodisierung auf - also zwischen Säurebad und Farbbad.
Danach wird dann entwickelt und gefärbt.
Beim Entwickeln muss man darauf achten, dass man die Schicht nicht wieder abbeizt - übliche Fotolacke lassen sich auch mit Soda entwickeln, wenn man die Lösung vorsichtig erwärmt.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Drube
Electronic Thingks
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gibt es auch einen fotolack, der das anodisieren aushält?
gruß, beni
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- Gast
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Dieser Fotolack ist säurebeständig, solange man nicht anodisiert.
Das Problem ist, dass unter dem Lack von den Rändern beginnend die Oxid-Schicht wächst und den Lack mechanisch löst. Die Lackreste schwimmen dann im Säurebad ohne weiter angegriffen zu werden.
Ich vermute mal, dass es keinen anodisierungsbeständigen Lack geben wird. Wenn ich beispielsweise statt Lack kleine Stellen vom Aluminium mit Epoxid schütze (bei über 130°C aufgebrannt, also extrem fest), dann lösen sich die Epoxidstellen beim Anodisieren praktisch fast nach der gleichen Zeitspanne wie der Fotolack.
Den Fotolack nach der Anodisierung aufzubringen habe ich auch ausprobiert und funktioniert ganz praktikabel, wobei ich statt Soda sogar eine NaOH-Lösung verwendet habe. Leider hat Positiv20 den Nachteil, dass es intensiv gefärbt ist, und ein Teil davon die Eloxalschicht leicht grün färbt.
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In Verbindung mit einem Plotter, erreiche ich da scharfe Kanten, und es koennen sich auch keine (Fotolack-)Pigmente einlagern.
Je nach gewuenschtem Ergebnis:
- NACH dem anodisieren abkleben,
- ins Farbbad tauchen bis zur gewuenschten Saettigung,
- spuelen,
- ca.5-10 Minuten 'teilversiegeln',
- Folie vorsichtig abziehen,
- Rest-Sealing
oder
- anodisieren
- Faerben (komplett ohne Folie)
- abkleben
- bleichen
- ca.5-10 Minuten 'teilversiegeln',
- Folie vorsichtig abziehen,
- Rest-Sealing
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- floetenstroem
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